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Verurteilung Manfred Roeder

Marburg >25. Januar 2010< (yb)  Am 13. November 2009 wurde der bundesweit bekannte Rechtsextremist und ehemalige Rechtsanwalt Manfred Roeder vom Landgericht Marburg in zweiter Instanz zu einer Bewährungstrafe verurteilt. Roeder gilt allgemeinhin als Holocaustleugner und wurde bereits in den achtziger Jahren (des 20. Jhdts.) wegen eines Anschlages auf ein Asylbewerberheim, bei dem zwei Menschen zu Tode kamen, zu einer langjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Manfred Roeder lebt in Schwarzenborn im Knüll, Schwalm-Eder-Kreis. Er wurde am 6.Februar 1929 in Berlin geboren und wurde in der Nationalpolitischen Erziehungsanstalt (NaPola) in Plön erzogen.

Viele Menschen verbinden mit dem Namen Manfred Roeder dessen Tätigkeit als Militärrichter in der Zeit des Nationalsozialistischen Gewaltregimes. Das ist zutreffend.Doch dies scheint nicht möglich zu sein, schließt ein Geburtsdatum im Jahr 1929 dies nun einmal faktisch aus. Der Gedanke, dass ein 1945 nach Kriegsende 16jähriger Kriegsrichter gewesen sein soll, erscheint also abwegig. Gleichwohl gab es den Oberkriegsgerichtsrat Manfed Roeder.

Die Erklärung ist einfach. Es gibt resp. gab noch einen, mithin einen zweiten Manfred Roeder. Dieser Manfred Roeder wurde am 20. August 1900 in Kiel geboren. Diese Information findet sich in Wikipedia. Sie kann abgerufen werden. Was hiermit empfohlen sei. Unter dem Namen Manfred Roeder finden sich in Wikipedia zwei Einträge… Später mehr.

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