History Award für Barbara Greve
Marburg 26. Januar (red) Als Anerkennung ihres Einsatzes zur Erforschung jüdischer Regionalgeschichte erhält Barbara Greve aus Gilserberg-Lischeid in diesem Jahr zusammen mit vier anderen Deutschen den “German Jewish History Award”. Damit werden die Leistungen der seit Jahrzehnten tätigen Volkskundlerin honoriert. Die inzwischen pensionierte Lehrerin hat sich seit Ende der 1980iger Jahre mit der Geschichte der Juden im ehemaligen Kreis Ziegenhain beschäftigt.
So wurde Barbara Greve eine der Autorinnen in dem 1993 erschienenen zweibändigen Werk “Heimatvertriebene Nachbarn – Beiträge zur Geschichte der Juden im Kreis Ziegenhain”. Wie bereits am Montag mitgeteilt wurde, ist die Barbara Greve zuteil gewordene Ehrung mit einem Preisgeld von 1000 Euro verbunden. Walter Momper, Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, erläuterte in seiner Laudatio die Verdienste der zwei Männer und drei Frauen als diesjährigen Preisträger. Walter Momper begründete die Preisverleihung mit den zahlreichen Forschungsbeiträgen “zur Bewahrung des Gedenkens an die jüdische Vergangenheit” in Deutschland. Die Auszeichnung wurde zum zehnten Mal verliehen. Die Festrede bei der Preisverleihung am Sonntag, 24. Januar 2010, in Berlin hat die ehemalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, Jutta Limbach, gehalten.
Weitere Informationen im Pressebericht der HNA und vom Hessischer Rundfunk: Obermayer-Stiftung ehrt Schwälmerin