Waltraud Burgers letzte Tage in Trutzhain

Marburg/Schwalmstadt-Trutzhain 2. Februar (yb) Der Name von Waltraud Burger wird für eine gelungene zehnjährige professionelle Aufbauarbeit der Gedenkstätte und Museum Trutzhain stehen. Im Rahmen eines Projekttages am Schwalmgymnasium kamen zwei Schulklassen, um in Vortrag, Filmvorführung, Besichtigung und aktiver Arbeitsphase das Museum kennen zu lernen und zugleich Wissen und Eindrücke zu erarbeiten. Der Nachmittag endete im Gespräch mit Waltraud Burger. Weiterlesen »

Heimatvertriebene Nachbarn – ein Projekt aus 1988

Marburg, 13. Januar (yb) – Vor 21 Jahren, im Januar 1988, wurde ein Projekt ins Leben gerufen, um die Geschichte der Juden im ehemaligen Landkreis Ziegenhain zu erforschen. Dazu trafen sich etwa 15 Interessierte und bekundeten Interesse an einer Mitarbeit. Unter den Versammelten war als Institution vertreten die Volkshochschule (vhs) des Schwalm-Eder-Kreises. Weiterlesen »

Willkommen

Hier entsteht ein Internet-Auftritt. Gleich anschließend kommt der erste Artikel. Dieser Artikel war bereits an dieser Stelle, also in dieser Domain, veröffentlicht. Doch dann gab es Probleme. Probleme sind dazu da gelöst zu werden. So sind wir umgezogen. Jetzt richten wir die Wohnung, das Appartement oder das Zimmer, erneut ein. Wer will, kann zusehen. Weiterlesen »

27. Januar – Holocaust-Gedenktag

Marburg 27. Januar (yb) In den vergangenen Jahren hat sich, getragen von Veranstaltungen in verschiedenen Ländern, der Tag der Befreiung des KZ Ausschwitz im Jahr 1945 zum Holocaust-Gedenktag entwickelt. So gibt es heute eine Veranstaltung des Deutschen Bundestages. In Medien wird über die brutale Judenverfolgung der Nazis und ihrer Schergen ausführlich berichtet, zum Beispiel in der Frankfurter Rundschau. In der Online-Ausgabe der Zeitung findet sich ein lesenswerter Beitrag.

So sehr sich der Begriff “Holocaust” in Deutschland eingebürgert hat, spiegelt sich darin eine Sichtweise von außen. Von Juden und unter Juden, insbesondere unter solchen, die der Verfolgung entkommen konnten oder aus einem Konzentrationslager (KZ) 1945 befreit wurden, wird der Begriff “Shoa” verwendet und bevorzugt.

History Award für Barbara Greve

Marburg 26. Januar (red) Als Anerkennung ihres Einsatzes zur Erforschung jüdischer Regionalgeschichte erhält Barbara Greve aus Gilserberg-Lischeid in diesem Jahr zusammen mit vier anderen Deutschen den “German Jewish History Award”. Damit werden die Leistungen der seit Jahrzehnten tätigen Volkskundlerin honoriert. Die inzwischen pensionierte Lehrerin hat sich seit Ende der 1980iger Jahre mit der Geschichte der Juden im ehemaligen Kreis Ziegenhain beschäftigt. Weiterlesen »